Verzögerungen auf Baustelle am Schiffbauerweg: Grundschule Gröpelingen zieht vorübergehend in Mobilbau

Zur Pres­se­mit­tei­lung des Senats:

https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/verzoegerungen-auf-baustelle-am-schiffbauerweg-grundschule-groepelingen-zieht-voruebergehend-in-mobilbau-450720?asl=bremen02.c.732.de

Unse­re bil­dungs­po­li­ti­sche Spre­che­rin Anja Kulas ahn­te nach einer Besich­ti­gung bereits vor eini­gen Wochen, das der Ter­min im Schiff­bau­erweg nicht zu hal­ten sein würde.

Die Räum­lich­kei­ten in der abge­häng­ten Rit­ter­hu­der Heer­stra­ße sind sicher­lich geeig­net, da ja auch für die­sen Zweck errich­tet. Sie sind eben­erdig, haben brei­te Gän­ge, sind hell, haben eine unmit­tel­bar angren­zen­de Spiel­flä­che und das Gelän­de ist ein­ge­zäunt. Essens­ver­sor­gung muss man sehen, da das Mit­tags­es­sen zuvor von den Viert­kläss­lern der Grund­schu­le Oslebs­hau­ser Heer­stra­ße in der dor­ti­gen Men­sa am Alten Heer­weg ein­ge­nom­men wurde.

Kei­ne­wegs opti­mal ist natür­lich der Stand­ort und es wird eine Her­aus­for­de­rung, mit einem Bus mor­gens immer alle Kin­der mit­zu­neh­men, die ja alle pünkt­lich vor Ort sein müs­sen und gefahr­los war­ten müs­sen. Ande­rer­seits sind auf dem Land die Ent­fer­nun­gen oft­mals ganz anders. Alter­na­tiv kann man (kön­nen ver­spä­te­te Eltern) mit dem Bus bis zur Zen­tral­kreu­zung fah­ren und von dort aus Lau­fen. Oder Lehr­kräf­te könn­ten mit dem Zug bis zum Bahn­hof Oslebs­hau­sen fah­ren und die rest­li­chen Meter laufen.

All­ge­mein sagt die Sta­tis­tik die kürz­lich auch im Weser-Kurier ver­öf­fent­licht wur­de, das vor sechs Jah­ren die bis­lang höchs­te Gebur­ten­an­zahl im Bund wie in Bre­men war. 2023 war die Gebur­ten­ra­te deu­tich nied­ri­ger. Ob man dar­aus aller­dings schlie­ßen kann, das auch wir in Grö­pe­lin­gen in 6 Jah­ren weni­ger Erst­kläss­ler haben wer­den, das erscheint kei­nes­wegs sicher. Die Ände­rung in der Bevöl­ke­rungs­her­kunft dürf­te tra­di­tio­nell für eine höhe­re Gebur­ten­ra­te sor­gen. Und man weiss nicht, wie sich der Zuzug in den Stadt­teil ent­wi­ckelt. Denn auch mit wenig Neu­bau könn­te es eine Wohn­ver­dich­tung geben. In den 1970er Jah­ren haben schon ein­mal ca. 42.000 Men­schen in Grö­pe­lin­gen gewohnt — ca. 5.000 Men­schen und antei­lig dann auch Kin­der mehr als aktu­ell. Da gab es Klas­sen­grö­ßen weit jen­seits der 30 Schü­ler. Heu­te mit den Defi­zi­ten der Kin­der bei Schul­be­ginn durch die feh­len­de Vor­be­rei­tung im Eltern­haus unvorstellbar.

Ein Neu­bau einer Grund­schu­le war zuletzt auf einer Brach­flä­che bei der Schu­le Rübekamp vor­ge­se­hen. Wir gehen aktu­ell davon aus, dass das wei­ter der Pla­nungs­stand ist. Man soll­te mit allen Unwäg­bar­kei­ten wohl dar­an festhalten.

 

 

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